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Elbische Siedlungsgebiete

Das Elbenvolk aus den Wäldern des Nordens

Es gibt zwei große elbische Siedlungsgebiete im Norden

des Kontinents.

Zum einen das liebliche Land der Seen, westlich des

Berges-der-10-Tage. In Auenwäldern leben an den Ufern

von Flüssen und Seen viele kleine elbische Stämme, die

sich unter dem Banner eines Königs zusammen scharen.

Sie leben in ständigem Zwist mit den Zwergen aus den

Stahlbergen im Norden, doch zu Kriegen ist es schon seit

Generationen (menschlichen) nicht mehr gekommen.

Größer ist die Rivalität mit ihren menschlichen Nachbarn,

den Eisenländern im Westen.

Das zweite elbische Königreich befindet sich weit im

hohen Norden, wo sich das Land weit in das kalte Meer

schiebt. Die Elben dort wohnen verstreut in einem

unvorstellbar großen undurchdringlichen Wald, den ihre

menschlichen Nachbarn lieblos den Nordwald nennen.

Ihre größten Feinde sind die Holzfäller aus den Städten

des Dreibunds, eines Städtebunds im Norden.

Die Elben des Nordens scheinen uns Kalifati wild, da sie in

Wäldern leben und nicht in großen Städten. Ihre

Siedlungen aus Baumhäusern sind klein, doch lieblich

anzuschauen. Die Häuser sind prächtig geschnitzt und

Hängebrücken verbinden sie untereinander, so dass ein

Elb von einem Ende des Dorfes zum anderen gehen kann,

ohne einen Fuss auf den Boden zu setzen. Die Bäume, in

die sie am liebsten ihre Häuser bauen, heißen

Flett-Kastanien und haben einen hellgrauen, glatten

Stamm. Sie sind ehrfurchgebietend. Ihr Geäst beginnt

erst in vielen Schritt Höhe, dort aber verzweigt es sich

zu einer mächtigen Krone. Über alles lieben die Elben aber

die Aglas-Kastanien, welche kleiner und schlanker sind

als ihre mächtigen Brüder. Es heißt übrigens, dass aus

den Früchten der Aglas-Kastanien ein wertvoller

zaubermächtiger Saft gewonnen werden kann.

Die Elben dort leben von den Früchten des Waldes und

vom Wild. Sie sind ein Volk der Jäger, und Männer wie

Frauen sind in Leder gekleidet. Nicht in das derbe

Stiefelleder, das die Nordland-Barbaren ihren Kühen

abziehen; sondern in weiches, gefärbtes, edelst

verziertes Wildleder. Hosen, Hemd, Wams und Stiefel sind

aus dieser Haut gemacht, in den Farben des Waldes, die

so mannigfaltig sind wie das Laub des Waldes im Wechsel

der Jahreszeiten. Sie tragen wenig Schmuck, und sie

scheinen den Prunk nicht zu lieben.

Auch treiben sie wenig Handel mit ihren Nachbarn, denn

sie brauchen wenig von den Menschen. Es heißt, dass sie

ein wenig Eisen kaufen; es ist ein Material, das sie nicht

lieben, jedoch für ihre Schwerter und Dolche benötigen.

Die Pfeilspitzen aber fertigen sie eher aus Knochen oder

Stein.

Ihre Kräuterkunde wird weithin gerühmt, und es heißt,

dass sich in der Heilkunde kein anderes Volk mit ihnen

messen kann. Auch sind sie hervorragende Dichter und

Sänger, Kunstschnitzer und Schneider. Erstaunlich ist,

dass kaum ein Elb sich auf einen Beruf spezialisiert hat.

Er ist von vielem ein bisschen.

Elben, und ganz besonders die nördlichen Völker, gelten

als klug und sehr vorsichtig. Auch haben sie den Ruf,

streng und traditionell zu sein. Sie meiden die

Gesellschaft der Menschen und gehen keine Bündnisse

mit ihnen ein. Die Stämme oben im Nordwald sind äußerst

misstrauisch und lassen niemanden in ihre Wälder.

Doch scheint es, dass die Elben vom Land der Seen den

wilden Amazonen des Nordens zumindest wohlgesonnen

sind, denn beide Völker haben in den Eisenländern einen

gemeinsamen Feind. Es heißt, dass Amazonen sogar ihr

Land betreten dürfen, solange sie dort nicht auf Raub

und Kampf aus sind. Auch sind die Elben vom Land der

Seen für ihr heiteres Gemüt bekannt und dafür,

Beerenfeste zu feiern.

Das Elbenreich Cyrillion

Vielen unserer Seefahrer sind sie bekannt: Die grünen

Hügel von Cyrillion, die sanft zum Meer hinabrollen. In

diesem Land wachsen keine dichten Wälder, sondern

saftiges Gras, besprenkelt mit kleinwüchsigen Bäumen

und früchtetragenden Büschen. Die Elben wohnen zum

einen Teil verstreut in diesem fruchtbaren Land, in

schmucken Hütten oder niedrig hängenden Baumhäusern.

Der andere Teil aber wohnt in den großen und prächtigen

Städten an der Küste, die in Terrassen die sanfte Küste

hinabfließen.

Cyril, die Hauptstadt, und Thrunil sind uns zugewandt. Im

Süden der Halbinsel, das Medil-Meer küssend, liegen

Salant und Gibril.

Cyril ist das Zentrum der Tuchscherer und Seidenspinner.

Die schönsten Stoffe kommen aus der Hauptstadt. Gibril

ist für seine Zitrusfrüchte beühmt. Aus dem Reich

Cyrillion kommen Wein, Gewürze, Kräuter und Öle, aber

auch Glas, Schmuck und Stoffe. Das fruchtbare Land

versorgt die Elben mit allem, was sie zum Leben

benötigen. Der Hang zum Luxus, den das Volk in den

Städten ohne Zweifel hat, kann der Seehandel mit Nord

und Süd befriedigen: Aus unserem Kalifat beziehen sie

Tee, Mohn und Salz sowie edle Gewürzmischungen. Aus

Punika kommen Alligatorenleder, Elfenbein und Gold. Über

die Karawanenwege bringen die Nibieskerinnen ihre

kostbaren Pferde nach Thrunil, die sie niemandem außer

den Elben verkaufen. In letzter Zeit wird sogar Bier aus

dem hohen Norden nach Cyril verschifft, wo es als

Barbarengesöff bei manchem Leuten sehr beliebt ist;

dabei habe ich mir sagen lassen, dass gerade die

wässrige "Delta-Krone" bei den Bierkennern im Norden

den denkbar schlechtesten Ruf hat.

Die cyrillischen Elben kleiden sich in leichte und

farbenfrohe Stoffe, häufig von erlesener Qualität. Sie

lieben den exotischen Schmuck und dezente Duftwasser.

Freunde von ausgelassenen Festen und Bällen sind sie,

wo der Wein fließt und Sänger und Tänzer um die Gunst

des Publikums buhlen.

Obwohl die Elben von Cyrillion als gastfreundlich und

wenig menschenscheu gelten, so begegnen sie unserer

Rasse doch mit Misstrauen. Bedauerlicherweise richtet

sich dieses besonders gegen unser Kalifat, dessen

Reichtum und Macht Cyrillion erschreckt. Es ist wohl

besonders unsere Seeherrschaft, welche König Seraphil

zu einem so unversöhnlichen Kurs bewegt. So

unterstützt der sonst so weise Herrscher die

Freibeuterschiffe der Vi-Kin und der Nibieskerinnen, um

unserem Handel zu schaden. Dabei steht Seraphil eine

eigene Flotte gut ausgerüsteter Kriegsschiffe zur

Sicherung der eigenen Küste zur Verfügung. Es ist

wirklich ein Schande, dass dem Handel und der

Freundschaft zweier Völker durch Überheblichkeit und

Misstrauen so sehr Schaden zugefügt wird.

 
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3
03-03-2014 16:18
Dann erstmal Hallo, bin der Eldreid, bin jetzt auch da

01-03-2014 22:10
Also, jeder der Interesse an den Themen hier hat, ist herzlich eingeladen mit uns hier über die Themen zu Dikutieren. LG Horst Angry

01-03-2014 22:00
Glaub jetzt siehts hier erstmal sauber aus. Mögen die Mitglieder einlaufen. LG Grin

01-03-2014 17:47
Shock

25-02-2014 19:02
Hab mir Heute das Große Elbisch Buch gekauft, super teil, lohnt sich wenn man interesse hat

23-02-2014 14:54
Im Navigationsteil werden so nach und nach einige Themen veröffentlicht, wer Interesse an dem einen oder anderem thema hat ist herrzlich eingeladen mitzudikutieren Shock

22-02-2014 22:06
Curufinwë Númenessë mein Name auf elbisch
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